Kategorie: Interim Management

Interim Management – weit mehr als Restrukturierung

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Interim Management – weit mehr als Restrukturierung

Häufig stelle ich in meinen Gesprächen fest, dass sich viele Führungskräfte ein völlig falsches Bild von den Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern machen. Nicht selten höre ich bereits am Telefon Sätze wie „Brauchen wir nicht, bei uns läuft alles gut, wir müssen nicht Restrukturieren“. Dabei wird Interim Management weit häufiger in anderen Bereichen eingesetzt, die überhaupt nichts mit Restrukturierung etc. zu tun haben.

Damit Sie sich ein besseres Bild von der Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern machen können, hier ein paar Beispiele aus meinen Erfahrungen als Interim Provider:

1. Interim Manager für Know-how Transfer:

Ein internationaler Handelskonzern suchte Unterstützung für ein sehr spezifisches Pricing-Projekt. Dabei ging es zum einen darum Projektunterstützung zu finden, aber auch darum Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren und einen Wissenstransfer zu gewährleisten. Wir stellten innerhalb weniger Tage internationale Interim Manager vor. Der eingesetzte Interim Manager sorgte nicht nur für die Entwicklung von Pricing-Strategien für unterschiedliche Zielgruppen und die Maximierung der Deckungsbeiträge und eine direkte Ergebnisverbesserung nach der Implementierung, sondern konnte gleichzeitig Mitarbeiter coachen und so für den gewünschten Know-how Transfer sorgen.

2. Interim Manager als Vakanzüberbrückung:

Der Personalleiter eines Logistikdienstleisters verließ das Unternehmen nach regulärer Kündigungsfrist und der neue Stelleninhaber sagte wenige Tage vor dem Start ab. Da die HR-Leitung nicht unbesetzt sein sollte, bis man eine neue festangestellte Führungskraft gefunden hatte, wurden wir mit der Suche nach einem passenden Interim Manager beauftragt. Gewünscht waren gute Kenntnisse im Arbeitsrecht, welche der eingesetzte Interim Manager bereits nach wenigen Tagen im Einsatz positiv für das Unternehmen einsetzen konnte.

3. Interim Manager als Projektleiter:

Ein Unternehmen aus dem Bereich Transport suchte für ein konzernübergreifendes Effizienzsteigerungsprojekt einen Ersatz für den internen Projektleiter, um den Fokus mehr auf Lean Management Methoden zu legen und mehr Projektmanagementerfahrung einzubringen. Gefordert wurde Know-how bezüglich Benchmarkfähigkeit von Produkten, Einführung von Service-Management (SLAs), Milestones etc. und eine Fokussierung auf Einhaltung von Terminen, Qualität und Budgets. Passende Interim Manager stellten wir nach 7 Tagen im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung vor und wenig später war der Interim Manager im Einsatz und der interne Projektleiter konnte sich wieder seinen Hauptaufgaben widmen.

4. Interim Manager als temporäre Unterstützung:

Ein Logistikdienstleister im Bereich Kontraktlogistik benötigte im Rahmen einer Standortverlagerung und parallelen Umstellung des IT-Systems dringend Unterstützung für die Standortleitung. Innerhalb weniger Tage konnten wir passende Interim Manager vorstellen, die sogar schon in dem sehr speziellen Produktsegment des Kunden gearbeitet hatten. Statt Verärgerung beim Endkunden durch Störungen in den Abläufen zu riskieren, wurde für einen festgelegten Zeitraum kompetente Unterstützung eingesetzt.

5. Interim Manager als Übergangslösung:

Ein internationales Dienstleistungsunternehmen lagerte einen Teil der Finanzabteilung in ein Shared Service Center ins europäische Ausland aus. Da der bisherige Abteilungsleiter das Unternehmen kurzfristig verließ und die Position in Deutschland nach dem Umzug nicht neu besetzt werden sollte, wurde ein Interim Manager zur Übernahme der Aufgaben und Organisation des Umzugs gesucht. Erwünscht wurde entsprechende Branchenerfahrung aufgrund der sehr spezifischen Zahlungsströme und auch hier konnten wir innerhalb weniger Tage entsprechende Interim Manager vorstellen und zum Einsatz bringen. Statt Probleme durch die Nichtbesetzung einer Leitungsposition zu riskieren, konnte der Umzug geregelt vonstatten gehen.

Dies sind nur einige Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Interim Managern. Für fast jeden Unternehmensbereich, jede Branche und jede Anforderung gibt es die passenden Interim Manager, die Ihnen schnell und zuverlässig Unterstützung bieten können.

Gerne stehe ich Ihnen für ein unverbindliches Gespräch über Einsatzbereiche und Möglichkeiten im Bereich Interim Management zur Verfügung. Sprechen Sie mich einfach telefonisch unter +49 4232-9453024 oder per Email an b.gebhardt@beegee-group.de an und wir vereinbaren einen persönlichen Termin!

Ihre

Brit Gebhardt

Kosten und Nutzen von Interim Managern

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Kosten und Nutzen von Interim Managern

Die Tagessätze von Interim Managern liegen in Deutschland in der Regel zwischen 850 € und 2.000 € zzgl. Reisekosten und Spesen. Damit liegen Sie bei etwa 0,8% – 1,5% eines vergleichbaren fest angestellten Arbeitnehmers. Dabei sind die Tagessätze insbesondere abhängig von zu besetzender Position und entscheidend von der geplanten Einsatzdauer.

Auf den ersten Blick bedeutet der Einsatz eines Interim Managers für viele Unternehmen scheinbar hohe Kosten im Vergleich zum Monatsgehalt einer festangestellten Führungskraft. Aber: bei diesem Vergleich müssen die tatsächliche Kosten des festangestellten Mitarbeiters berücksichtigt und dürfen nur die produktiven Tagen gezählt werden!

Konkret bedeutet dies, dass folgende Kosten bei der Rechnung berücksichtigt werden müssen: Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, leistungsorientierte Vergütungen, Boni, Mitarbeiteraktien und Firmenwagen. Aber auch sonstige betriebliche Leistungen, Betriebsrente, Vergünstigungen, etc., der Overhead und das Back-Office für das Management, Human Resources Dienstleistungen wie z.B. Personalabrechnung, Technik und Infrastruktur, wie Computer, Handy, Büro, Kosten für Einstellung, Einarbeitung und Entlassung – wie z. B. Freistellung und Abfindung.

Hier eine kleine Beispielrechnung:

Tatsächliche Kosten p.a. festangestellte Führungskraft:

Managementposition100.000,00
Sozialkosten, Versicherungen20.000,00
Boni20.000,00
Auto10.000,00
Rekrutierung25.000,00
Sonstige (Handy, Laptop,…)6.000,00
Abfindungenn.b.
Gesamtkosten181.000,00

Produktive Tage:

52 Wochen je 5 Tag260 Tage
./. Urlaub./. 30 Tage
./. Feiertage./. 5 Tage
./. Krankheit./. 5 Tage
./. Weiterbildung./. 5 Tage
Verfügbare produktive Tage pro Jahr215 Tage

EUR 181.000 : 215 Tage = EUR 841,– / Tag

Vergleicht man die Kosten bei einer Projektdauer von 120 Einsatztagen, kommt man zu folgendem Ergebnis:

Festangestellter€ 841,00 x 120 Tage =  € 100.920,00
Interim Manager€ 1.000,00 x 120 Tage = € 120.000,00
Differenz€ 19.080,00

Der Einsatz eines Interim Managers ist in diesem Fall also tatsächlich um ca. 20% teuerer.

In diese Berechnung sind jedoch noch nicht die „Kosten“ durch eine temporäre Nichtbesetzung der Position mit eingeflossen! Man geht davon aus, dass eine Führungskraft etwa das Dreifache des Jahresgehalts an Gewinn für das Unternehmen erwirtschaftet. Die Opportunitätskosten für eine für 6 Monate unbesetzte Stelle liegen damit bei 150.000 EUR.

Festangestellter, unbesetzt– € 150.000,00
Interim Manager (Gewinn abzgl. Kosten)+ € 30.000

Der Interim Manager kann also die entstehenden Kosten in der Regel durch seine Arbeit überkompensieren. Statt Gewinneinbußen durch einen fehlenden Mitarbeiter, kann das Unternehmen trotz der höheren Kosten einen Gewinn erwirtschaften.

Hinzu kommen ggf. weitere Kosten Qualitätsprobleme, Lieferprobleme, Umsatzverluste durch unzufriedene Kunden, Überlastung und höherer Krankenstand von anderen Mitarbeitern etc.

Im Lichte der genannten Kosten sind Interim-Manager plötzlich nicht teurer als fest angestellte Führungskräfte. Bedenkt man dabei, welche nicht-finanziellen Leistungen der Interim-Manger on top bietet – wie Überqualifizierung, Erfahrungen und Leistungsbereitschaft oder auch die Möglichkeit, die Beschäftigung eines Interim-Managers jederzeit zu beenden –, so wird klar, warum viele Unternehmen Interim-Management schätzen: Sie können kurzfristig flexibel auf Entwicklungen reagieren, ohne sich langfristig zu binden.

Ihre

Brit Gebhardt

Internationalisierung – kein Problem dank Interim Management

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Internationalisierung – kein Problem dank Interim Management

Für viele mittelständische Unternehmen stellt sich die Frage nach neuen Absatzmärkten. Der Markt im Heimatland ist erschlossen und aufstrebende Länder locken mit Ihren Möglichkeiten. Meist führt der erste Schritt über das benachbarte europäische Ausland, doch gerade in Süd- und Mittelamerika, Asien und inzwischen auch vielen Teilen von Afrika zeichnen sich hohe Renditemöglichkeiten für deutsche Unternehmen ab. Vielfach führt der erste Schritt in den Ausbau des Exports. Distributionsnetze werden ausgebaut und erste Erfahrungen in den neuen Märkten gesammelt. Häufig folgen darauf aber auch Direktinvestitionen und der Aufbau von eigenen Produktions- und Vertriebsstandorten.

Damit weder Exportaktivitäten noch Direktinvestitionen oder die Integration von Auslandsbeteiligungen zu einem  Problem werden, nutzen inzwischen viele Unternehmen die Hilfe von landeserfahrenen Interim Managern. Folgende Vorteile bieten sich für deutsche Unternehmen auf dem Weg in ausländische Märkte:

  1. Der eingesetzte Interim Manager hat bereits Erfahrungen in dem gewählten Land und in der Regel schon einmal eine vergleichbare Vertriebs- oder Produktionsstruktur aufgebaut.
  2. Er spricht nicht nur Ihre Sprache, sondern kennt sich auch mit Sprache und Kultur des neuen Standortes aus.
  3. Er bringt all seine Erfahrungen aus bisher betreuten gleichartigen Projekten ein und verhindert so viele Anfangsfehler.
  4. Er betreut nicht nur den Aufbau der neuen Struktur, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass erfahrene inländische Kräfte rekrutiert werden und nach der Einführungsphase den Standort entsprechend den Vorgaben des Heimatlandes eigenständig führen können.
  5. Er verfügt über ein gutes Netzwerk im Land und sorgt durch sein Know-How für Rechtssicherheit bei der Gründung der neuen Firmenstandorte.
  6. Bereits bestehende Distributionskanäle oder zugekaufte Unternehmensteile werden mit Hilfe des Interim Managers mit kulturellem Einfühlungsvermögen in die bestehende Struktur integriert.
  7. Finanzierungsschwierigkeiten bei Direktinvestitionen lassen sich durch den Einsatz eines qualifizierten Interim Managers minimieren.
  8. Er ist nicht nur schnell im Einsatz (häufig innerhalb von nur einer Woche), sondern nach der geplanten Projektzeit auch schnell wieder weg. Die Kosten für den Einsatz sind absolut planbar und werden nicht durch Sozialkosten, Krankheit oder Feiertage beeinflusst.
  9. Er rechnet sich, denn viele Startschwierigkeiten, Rechtsunsicherheiten und Finanzierungsprobleme werden von vorneherein vermieden.
  10. Stellt sich die Zusammenarbeit mit dem Interim Manager als überdurchschnittlich positiv für beide Seiten heraus, sind viele Interim Manager auch bereit in eine Festanstellung zu wechseln.

Interim Manager mit Auslandserfahrung stehen bei uns für nahezu jede Branche zur Verfügung. Egal ob der neue Produktionsstandort in China geplant, das Vertriebsnetz in USA ausgeweitet, ein Logistikstandort in Saudi-Arabien übernommen oder die gesamte Distribution für Südamerika neu organisiert werden soll – passendes Know-How ist mit unserer Hilfe schnell und qualifiziert im Einsatz. Die Profile unserer Interim Manager reichen dabei vom technischen Projektleiter, über den versierten Finanzexperten bis hin zum verantwortlichen Geschäftsführer. Nutzen Sie die Gelegenheit und sprechen Sie mit einem unserer Berater über die Möglichkeiten von Interim Management. Wir verfügen über viele erfolgreiche Projektbeispiele und mit unserem internationalen Kandidatenpool über den passenden Interim Manager auch für Ihr Unternehmen.

Ihre

Brit Gebhardt

Hinweis: In  diesem Artikel wird der Einfachheit halber nur von dem Interim Manager gesprochen. Selbstverständlich gibt es auch viele erfolgreiche Interim Managerinnen.

Exklusivität?! Ja, bitte!

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Exklusivität?! Ja, bitte!

Im Bereich Executive Search und bei der Vermittlung von Interim Managern stoßen wir immer wieder auf die Anforderung ohne einen exklusiven Auftrag zu suchen. Verständlicherweise will sich ein Unternehmen damit alle Optionen offen halten. Wenn der eine Personalberater nichts findet, wird es der nächste schon schaffen. Und wenn Drei gleichzeitig suchen, muss es ja auch dreimal so schnell gehen, oder? Häufig ist diese Strategie jedoch weniger erfolgreich, als ein Personalberatungsunternehmen exklusiv mit einer Suche zu beauftragen. Dies hat aus unserer Erfahrung folgende Gründe:

  1. Insbesondere in engen Branchen ist die Anzahl der Top-Kandidaten begrenzt. Geeignete Führungskräfte werden von mehreren Personalberatungen also doppelt oder gar dreifach angesprochen. Umfrage belegen dabei, dass die Bewerber dies als unprofessionell empfinden und sich dadurch sogar von einer Bewerbung abhalten lassen. Der Kunde bekommt im Zweifelsfall also nicht den gewünschten Top-Kandidaten.
  2. Im Bereich Interim Management wirkt sich eine Mehrfachansprache in einer anderen Art und Weise aus. Die Anzahl der in Deutschland verfügbaren Interim Manager ist – je nachdem welcher Umfrage man glaubt – auf eine Anzahl von 6.000 bis 16.000 Personen beschränkt. Diese Interim Manager sind wiederum bei jedem Interim Provider registriert. Auf eine Mehrfachansprache reagieren sie einem marktwirtschaftlichen Prinzip entsprechend: mehrfache Anfrage = hohe Dringlichkeit = hoher Tagessatz. Der Kunde zahlt mehr und bekommt trotzdem am Ende den Interim Manager, den er auch bei einer exklusiven Beauftragung vorgestellt bekommen hätte.
  3. Wenn ein Unternehmen mehrere Personalberatungen suchen lässt, fehlt es häufig an der Zeit für eine genaue Profilaufnahme. Wer hat schon die notwendige Zeit, sich mit drei Beratern zusammen zu setzen und die benötigten Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse im Detail zu besprechen. Was ein Berater in diesem Fall liefern kann, sind Bewerberprofile, die lediglich den genannten Stichworten entsprechen. Ob der Mitarbeiter menschlich in das vorhandene Team passt und sich in die vorhandenen Unternehmensstrukturen einpassen kann, bleibt dabei unbeachtet. So kommt es immer wieder vor, dass der fachlich perfekte Mitarbeiter bereits in der Probezeit wieder weg ist, weil er beispielsweise als mittelständisch geprägter Typ nicht mit der vorhandenen Konzernmentalität klar kommt.
  4. Auch ein Personalberater muss in der Regel seine Ressourcen einteilen. Wenn parallel ein exklusiver und ein nicht-exklusiver Auftrag bearbeitet werden, müssen die Chancen auf eine erfolgreiche Besetzung abgewogen werden. Der Großteil der Energie und des Zeiteinsatzes werden naturgemäß dem erfolgsträchtigeren Projekt gewidmet. Nicht-Exklusive Suchen dauern daher meistens länger oder werden von weniger erfahrenen Mitarbeitern bearbeitet. Das Resultat: Sie verlieren Zeit, in der eine dringend benötigte Führungskraft eigentlich schon im Einsatz sein könnte. Sie bekommen nicht den optimalen Kandidaten, weil sich der Top-Bewerber von dem wenig erfahrenen Juniorberater nicht auf Augenhöhe behandelt fühlt und sich nach dem ersten Gespräch gegen eine Bewerbung entscheidet.

Bevor Sie ein Personalberatungsunternehmen exklusiv beauftragen, nehmen Sie sich ein wenig Zeit. Die Suche nach einer Führungskraft oder einem Interim Manager ist immer auch Vertrauenssache. Der Personalberater braucht einen tiefen Einblick in Ihr Unternehmen, Ihre Teams und Ihre Prozesse. Nur so kann er im Bedarfsfall schnell die passenden Top-Kandidaten vorstellen. Schauen Sie sich auch ohne konkreten Bedarf verschiedene Personalberatungen an und finden Sie den richtigen Ansprechpartner. Wenn der Berater Ihre Anforderungen und Prozesse versteht, die Chemie zwischen Ihnen, Ihrem Team und dem Berater stimmt, dann läuft Ihre nächste Suche garantiert stressfrei, schnell und am Ende für Sie und den neuen Mitarbeiter zufriedenstellend ab.

Der „typische“ Interim Manager

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Der „typische“ Interim Manager

Bereits seit über zwei Jahrzehnten wird in Deutschland regelmäßig auf das Instrument des Interim Managements zurückgegriffen, wenn kurzfristig eine Management-Position zu besetzen ist. Wer aber sind eigentlich diese Manager auf Zeit, die sich dem Interim Management verschrieben haben?

Wenn es so etwas wie den typischen Interim Manager gibt, so hat dieser meist in mehreren Management-Funktionen verschiedener Unternehmen erfolgreich gewirkt. Meist handelt es sich dabei um große Unternehmen innerhalb einer Konzern-Struktur, aber auch im Bereich des  gehobenen Mittelstands.

Für die anstehende Aufgabe im suchenden Unternehmen ist der Interim Manager optimaler Weise überqualifiziert, was bedeutet, dass er eine vergleichbare Aufgabe bereits mehrfach und in größerem Rahmen erfolgreich gemeistert hat.

Oftmals hat der angehende Interim Manager im Alter von 45-50 Jahren eine gewisse Lebensposition erreicht, von der aus er eine Orientierung für sein restliches Berufsleben sucht. Die relative Sicherheit einer hohen Position in einem großen Unternehmen steht seinem Wunsch nach mehr Selbständigkeit und persönlicher Gestaltung des (Privat-)Lebens gegenüber.

Interim Management ermöglicht hier eine wirklich interessante Alternative. Spannende Management-Aufgaben warten auf ihre Lösung, und während innerhalb eines Projekts die Freizeit oftmals gegen Null tendiert, können die Pausen zwischen zwei Projekten für persönliche Auszeiten genutzt werden.

Es gehört schon eine ordentliche Position Mut und Entschlossenheit dazu, dem regelmäßigen (und meist recht ordentlichen) Einkommen  ade zu sagen. Eine neu gewonnene Freiheit in Verbindung mit immer neuen Herausforderungen sind die Belohnung.

Ihre

Brit Gebhardt

Hinweis: In  diesem Artikel wird der Einfachheit halber nur vom Interim Manager gesprochen. Selbstverständlich gibt es auch viele erfolgreiche Interim Managerinnen.

Video-Interview – Tipps und Tricks

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Video-Interview – Tipps und Tricks

Die aktuellen Vorsichtsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen stellen viele Bewerber und Unternehmen vor neue Herausforderungen im Rekrutierungsprozess. Wir arbeiten insbesondere bei der Besetzung von Interim Management Mandaten bereits seit Jahren mit Video-Interviews und ich möchte hier gerne die Gelegenheit nutzen und ein paar Tipps und Tricks aus diesen Erfahrungen weiterzugeben.

Als Bewerber und auch Interviewer sollten Sie nach meiner Erfahrung folgende Tipps und Tricks bei einem Video-Interview beachten:

  1. Auch bei einem Video-Interview sollten Sie sehr genau darauf achten, welchen Eindruck Sie bei Ihrem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber oder Arbeitnehmer hinterlassen wollen. Viele kennen Skype oder Facetime aus ihrem privaten Umfeld und agieren ungewollt/automatisch deutlich legerer, als sie dies in einem persönlichen Bewerbungsgespräch tun würden. Achten Sie also auf Haltung, Kleidung und Ihren Gesichtsausdruck genauso, wie Sie es im persönlichen Gespräch tun würden.
  2. Ein Video-Interview gibt mehr vom Umfeld preis, als ein persönliches Gespräch in einem Besprechungsraum. Als Bewerber sollten Sie auch hier überlegen, welchen Eindruck Sie vermitteln wollen. Die gut gefüllte Bücherwand im Hintergrund kann dabei einen bestimmten Eindruck vermitteln, das Regal mit Kinderspielzeug oder Werkzeug im Hintergrund einen anderen. Wichtig ist, dass der Hintergrund Ihren Gesprächspartner nicht zu sehr vom eigentlichen Gespräch ablenkt! Dies gilt übrigens für beide Gesprächsparteien. Wenn der eine versucht, die Geschäftszahlen auf dem Flipchart im Hintergrund zu entziffern und der andere damit beschäftigt ist, die Buchtitel oder die Reiseziele der Fotos an der Wand zu erkennen, kommt in der Regel kein nachhaltiger Eindruck zustande.
  3. Häufig wird von Bewerbern die Webcam eines Laptops für ein Video-Interview verwendet. Seien Sie sich dabei bewusst, dass der Kamerawinkel nicht optimal ist, wenn Ihr Laptop vor Ihnen auf dem Tisch liegt. Sie werden von unten aufgenommen und je nachdem, wie weit Sie den Bildschirm aufklappen, zeigt die Kamera Ihr Gesicht nur teilweise. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Gesicht während des Gesprächs nicht „aus dem Bild“ wandert. Hilfreich kann es dabei sein, den Laptop leicht erhöht aufzustellen.
  4. Jede Erschütterung der Unterlage/des Tisches auf dem der Laptop liegt, sorgt zudem für ein verwackeltes, unruhiges Bild. Auch dies gilt es zu vermeiden. Ebenso wie zu viel Bewegung. Unruhige Bewegungen sorgen insbesondere bei einer schlechten Internetverbindung für verpixelte/verschlierte Bilder und Ihr Gegenüber kann nur schwer einschätzen, ob Sie bei einer bestimmten Frage lediglich aufgrund der Übertragung „unsicher“ wirken oder Sie die Frage tatsächlich nicht sicher beantworten konnten.
  5. Führen Sie Video-Interviews nicht per Mobiltelefon, wenn sich dieses nicht fest und stabil, d.h. verwacklungsfrei aufstellen lässt. Manchmal lässt es sich im Zweifelsfall nicht anders einrichten, aber ich würde Ihnen auch nie empfehlen, ein Video-Interview im Auto – definitiv nie beim Fahren! – oder im Laufen zu führen.
  6. Stellen Sie sicher, dass die Technik funktioniert und Sie sich mit ihr auskennen. Es gibt nichts schlimmeres, als ein Gespräch, in denen die ersten zehn Minuten dafür verwendet werden herauszufinden, welchen Button man klicken muss, damit der Ton funktioniert. Testen Sie also das von Ihnen bzw. dem Interviewer verwendete System vorher ausgiebig, um diese Situation zu vermeiden. Führen Sie ein Video-Interview auch nur dann, wenn Ihre Internetverbindung eine stabile Bandbreite bietet und sowohl Ton- als auch Bildqualität einwandfrei sind. Vorgaben für notwendige Bandbreiten finden Sie in der Regel bei den jeweiligen Anbietern und auch Ihre tatsächlich verfügbare Internetbandbreite lässt sich bei Ihrem Internetanbieter schnell herausfinden.
  7. Sollte es während des Gesprächs trotzdem einmal zu Unterbrechungen bei Ton und Bild kommen, geben Sie Ihrem Gesprächspartner Zeit diese Probleme auch bemerkbar zu machen. Vermeiden Sie daher lange Monologe ohne auf Ihr Gegenüber am Bildschirm zu achten. In der Regel „friert“ zunächst das Bild ein, dann kommen die Tonprobleme. Sollten Sie das Gefühl haben, den „Kontakt“ verloren zu haben, nutzen Sie im Zweifelsfall die Messenger- oder Chat-Funktion der Videoplattform um sich zu vergewissern, ob Ihr Gegenüber Sie noch hören und sehen kann.
  8. Stellen Sie sicher, dass Sie während des Video-Interviews nicht gestört werden. Höflichkeit und Wertschätzung gegenüber dem Gesprächspartner sollten ebenso wie im persönlichen Gespräch weiterhin Beachtung finden. Stellen Sie Ihr Telefon/Mobiltelefon auf lautlos, bitten Sie Ihre Familie/Mitbewohner während des Interviews nicht in den Raum zu kommen und halten Sie auch Haustiere aus dem Gespräch heraus. Auch laute Geräusche von Außen, wie beispielsweise Straßenlärm, Kinderlachen vom nahe gelegenen Spielplatz oder Garten und Musik aus dem Café nebenan sollten Sie durch Schließen der Fenster vermeiden. Manche Geräusche lassen sich jedoch nicht „ausschließen“, bitten Sie Ihren Gesprächspartner in diesem Fall direkt zum Start des Gesprächs um Entschuldigung bzw. geben Sie eine Erklärung für ggf. störende Nebengeräusche.
  9. Verlieren Sie nicht den Fokus. Auch wenn es schwer fällt, die Augen lange Zeit auf die Webcam zu richten, sollten Sie darauf achten, dass Sie während des Gesprächs nicht munter durch die gesamte Gegend blicken und so den Eindruck von Unaufmerksamkeit oder Langeweile vermitteln. Die meisten Video-Plattformen bieten ein Bild der eigenen Aufnahme an. Nutzen Sie dieses, um Ihr „Auftreten“ während des Gesprächs zu überprüfen. Wenn Sie dieses Bild – in der Regel eine verkleinerte Ansicht – auf Ihrem Bildschirm direkt unter die Webcam legen, bleibt Ihr Blick fokussiert und signalisiert Ihrem Gegenüber eine hohe Aufmerksamkeit.
  10. Last, but not least: Auch wenn Ihr Gegenüber nur einen Teilausschnitt von Ihnen sieht, sollten Sie „Nebentätigkeiten“ vermeiden. Der Anreiz ist groß, mal eben auf der Tastatur etwas einzutippen, bei Google & Co. bestimmte Informationen zu checken oder im Internet nach Antworten auf bestimmte Fragen zu suchen. Der Eindruck, den Sie dabei während des Gesprächs vermitteln, ist in der Regel allerdings der Falsche.

Gerne gebe ich Bewerbern, die eventuell mit dem Tool „Video-Interview“ noch keine große Erfahrung gesammelt haben, bei Interesse im Anschluss an ein Video-Interview ein Feedback, wie sie auf mich gewirkt haben und ob es bei zukünftigen Video-Gesprächen Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Ich bin sicher, dass wir die Möglichkeiten von Video-Interviews in Zukunft noch häufiger nutzen werden und unter Berücksichtigung bestimmter „Regeln und Verhaltensweisen“ auf diesem Weg einen Bewerbungsprozess auch „nach Corona“ verbessern und beschleunigen können.

Ihre

Brit Gebhardt

Warum mein Wechsel zur Senator Gruppe für Sie von Vorteil ist

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Warum mein Wechsel zur Senator Gruppe für Sie von Vorteil ist

Einigen von Ihnen ist es sicher aufgefallen: Seit einigen Wochen trete ich unter neuer Flagge auf.

Fast sieben Jahre war ich als selbstständige Partnerin für EO aktiv, seit Juni gehöre ich nun dem Partnernetzwerk von Senator Executive Search Partners an. Damit reagiere ich – ebenso wie mein Partner Axel Brill – auf die Entwicklungen im Bereich Personalmanagement. Denn auch hier wird alles komplexer, ändern sich Berufsbilder und damit auch die Anforderungen. Wer heute eine Managementposition in der Logistik einnimmt, sollte sich auch mit Digitalisierung auskennen. Oder den Chancen und Risiken der globalen Beschaffung.

Die Philosophie von Senator kommt dieser Entwicklung entgegen: Bislang haben wir uns am Standort Bremen klar auf die Logistik fokussiert. Mit dem Wechsel zu Senator richten wir uns nun personenbezogen aus und vereinen so künftig mehrere Branchenkompetenzen an einem Standort. Mein Fokus liegt dabei weiterhin auf den Kompetenzgebieten Transport & Logistik, Supply Chain und Einkauf. Mein Kollege Axel Brill hingegen konzentriert sich aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Branche auf Besetzungen in seinen langjährigen Kompetenzgebieten Informationstechnologie & Telekommunikation, Digital & Online-Business sowie Digitalisierung für Industrie 4.0.

Ihr Vorteil? Gemeinsam können wir künftig noch einfacher und zielgerichteter Positionen besetzen, in denen beide Kompetenzen gefragt. Und dies sowohl bei kurzfristigen zu besetzenden Interims-Positionen als auch bei Festanstellungen.

Mit dem großen Senator-Netzwerk und der Unterstützung durch die Zentrale in München und Landshut geht ein weiterer Vorteil einher: Wir können Kandidaten bundesweit verstärkt mit klassischen Recruitingmethoden ansprechen. Damit ergänzt die Direktansprache künftig noch stärker das Active Sourcing über moderne Medien. Auch in Bremen werden wir verstärkt auf die persönliche Ansprache setzen und haben dazu Unterstützung durch Birgit Küstermeyer als Junior Consultant in den Bereichen Active Sourcing und Kandidatenmanagement. Ab 1. September 2019 wird uns eine weitere Kollegin als Senior Consultant auch in der Direktansprache und bei der Identifikation und Evaluierung von Bewerbern unterstützen.

All diese Vorteile für unsere Kunden haben letztendlich dazu beigetragen zur Senator Gruppe zu wechseln. Die ersten Wochen haben mir gezeigt, dass dies der richtige Schritt war, um mich noch besser für Sie aufzustellen. Ich hoffe, dass Sie mir in diesem Punkt baldmöglichst zustimmen.

Ihre

Brit Gebhardt

Rechnet sich das? Interim Manager in der Logistik

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Rechnet sich das? Interim Manager in der Logistik

Die Logistik hat Probleme, Führungskräfte für sich zu gewinnen. Dabei gerät sie vor dem Hintergrund von Globalisierung und Digitalisierung und den damit notwendigen Veränderungen zunehmend unter Druck. Eine Lösung könnten Interim Manager sein. Aber rechnet sich das überhaupt?

Auch die Logistik spürt Trends wie die fortschreitende Digitalisierung, Big Data und die Umbrüche in zahlreichen Märkten weltweit. Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie sich auf einen immer schnelleren Wandel einstellen müssen. Häufig genug fehlen dazu jedoch die richtigen Führungskräfte. Denn mit Rezepten von gestern ist morgen kein wirtschaftliches Überleben möglich. Wie aber können sich Speditions-Kooperationen, Konzerne und Mittelständler vor dem Hintergrund des verbesserungswürdigen Images der Logistik als Arbeitgeber und dem herrschenden Fachkräftemangel auf diese und weitere Anforderungen einstellen?

Ein Lösungsansatz ist der Einsatz von Interim Managern. Die Führungskräfte auf Zeit bringen für einen definierten Zeitraum das Know-how mit, das in den Unternehmen fehlt. Sie sind zeitnah verfügbar und schnell eingearbeitet – schließlich bringen sie Erfahrungen aus vielen anderen Aufträgen mit. Damit arbeiten sie schneller als klassische Führungskräfte ergebnisorientiert.

Genau das macht sie so attraktiv für den Einsatz bei zeitlich begrenzten Herausforderungen – beispielsweise bei wirtschaftlichen Schieflagen oder Umstrukturierungen, aber auch zur Überbrückung einer Vakanz, bis der richtige Kandidat gefunden ist.

Bleibt die Frage, ob sich der Einsatz eines Interim Manager in der Logistik rechnet. Aus meiner Erfahrung gibt es da nur eine Antwort: Ja! Denn auch wenn die Kosten für seinen Einsatz auf den ersten Blick hoch scheinen, werden sie aufgrund seiner Kompetenz und Erfahrung schnell wieder hereingespielt. Auch, weil Ihre Mitarbeiter wieder eine Führungskraft haben und damit wieder effektiv und effizient arbeiten können. Nichts verschenkt mehr Umsatz und ist so uneffektiv wie ein Team, das nicht weiß, was von ihm erwartet wird oder wie anstehende Lösungen aussehen könnten.

Eine Einschränkung hat dieses Ja jedoch: Achten Sie unbedingt darauf, dass der Kandidat die gewünschten Skills mitbringt, die Sprache der Branche spricht und zu Ihrem Unternehmen passt.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Suche nach Ihrem Interim Manager. Denn Fehlbesetzungen und langwierige Suchen können auch hier schnell zu Kostenfaktoren werden.

Ihre

Brit Gebhardt


Deutscher Logistik-Kongress 2018

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Deutscher Logistik-Kongress 2018

Passender geht es eigentlich nicht: Personal und HR spielen auf dem diesjährigen Deutschen Logistik-Kongress eine wichtige Rolle. Insgesamt fünf von 30 Programmpunkten des Kongresses sind diesem Thema gewidmet – ein Zeichen dafür, dass die Suche und Auswahl von Mitarbeitern die Logistik umtreibt. Und dies weit über die Suche nach Berufskraftfahrern hinaus – auch im mittleren und oberem Management, im Vertrieb und in zahlreichen weiteren Berufen sucht die Branche händeringend nach Unterstützung.

Aus Erfahrung weiß ich, dass einige der Besucher des Kongresses ihrerseits auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber sein werden – ebenso wie zahlreiche Unternehmen genau zuhören werden, um potenzielle Kandidaten zu erkennen. Wie offen sie dabei vorgehen, ist dabei sehr von ihrer individuellen Situation, dem Gesprächspartner und der aktuellen Gesprächssituation abhängig. Wer den Kongress kennt weiß: Verschwiegene Ecken gibt es nur wenige.

Als Personalberaterin spreche ich dabei mit beiden Seiten – mit den potenziellen Kandidaten ebenso wie mit den Unternehmen, die nach ihnen Ausschau halten. Mit dem Blick von außen kann ich detailliert fragen, worauf es dem Unternehmen bei den Mitarbeitern von morgen wirklich ankommt. Wo die fachlichen Schwerpunkte liegen sollten, welche persönlichen Qualifikationen sie mitbringen sollten, aber auch, wo die Anforderungen in drei, vier Jahren liegen. Dank meines Netzwerks innerhalb der Logistik kann ich dann die Kandidaten vorschlagen, die am besten zu dem Unternehmen, seinen Zielen und seiner Kultur passen.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie ich arbeite und wie Sie davon profitieren können? Dann lassen Sie uns auf dem Deutschen Logistik-Kongress sprechen! Als Mitglied der Bremischen Hafenvertretung (BHV) und der Logistik Initiative Hamburg sind wir in der Hanse-Lounge mit dabei. Diese Entscheidung fiel übrigens, noch bevor das Programm und der inhaltliche Schwerpunkt bekannt waren.

Sehen wir uns in Berlin? Ich würde mich freuen!

Ihre

Brit Gebhardt

Termin:

Der 35. Deutscher Logistik-Kongress unter dem Motto „Digitales trifft Reales“ findet vom 17.-19. Oktober 2018 im InterContinental und Pullman Berlin Schweizerhof, Budapester Str. 2, 10787 Berlin statt. Sie finden uns in der Hanse-Lounge im Pavillon Terrasse West.

Nähere Informationen zum Kongress finden Sie hier: https://www.bvl.de/dlk

Traditionelles vs. modernes Recruitment – Teil 6: Besetzung

Jan 9, 2024 by Brit Gebhardt

Traditionelles vs. modernes Recruitment – Teil 6: Besetzung

Vielleicht fragen Sie sich nach dem Blog von letzter Woche, was denn nun eigentlich noch kommen kann? Ganz einfach, wir sorgen dafür, dass wir tatsächlich den richtigen Mitarbeiter für Sie gefunden haben! Wir halten engen Kontakt zu Ihnen, aber auch zum eingestellten Kandidaten. Läuft alles wie geplant? Oder gibt es unvorhergesehene Schwierigkeiten? Wenn ja, worin sind diese begründet? Vieles lässt sich durch ein moderiertes Gespräch klären!

Doch auch wir sind keine Hellseher und Rahmenbedingungen können sich jederzeit ändern. Sollte also die Anstellung unseres Bewerbers innerhalb der ersten 12 Monate beendet werden, suchen wir für Sie ohne zusätzliche Kosten einen Ersatzbewerber.

Nicht verschweigen möchte ich Ihnen an dieser Stelle einen weiteren Mehrwert, den wir Ihnen zu bieten hat. In den letzten Wochen konnten Sie viel über unsere Fähigkeiten bei der Suche nach festangestellten Führungskräften lesen. Als eine der wenigen Personalberatungen in Deutschland vermittelt wir jedoch zusätzlich auch Interim Manager – Manager auf Zeit.

Schön und gut, wir jetzt manch einer von Ihnen denken, aber einen teuren Restrukturierer brauche ich im Moment und hoffentlich auch zukünftig nicht! Über ein Drittel aller Interim-Projekte in Deutschland sind jedoch keine Restrukturierungen angeschlagener Unternehmen, sondern sogenannte Vakanz-Überbrückungen. Egal aus welchem Grund, stellen Sie sich vor, eine wichtige Führungskraft ist von heute auf morgen plötzlich nicht mehr da. Sie müssen dringend Ersatz suchen und starten eine Suche nach passenden Bewerbern. Unabhängig, ob dies mit Unterstützung von uns, einem anderen Personalberater oder mit internen Kapazitäten erfolgt, der Prozess braucht seine Zeit – 12 Wochen sind dabei schnell vergangen. Doch selbst wenn Sie Ihren Top-Kandidaten schneller gefunden haben, bedeutet dies in der Regel nicht, dass er auch direkt bei Ihnen anfängt. Kündigungsfristen von einem halben Jahr und mehr sind keine Seltenheit! Soll die Position während dieser Zeit nicht unbesetzt bleiben, bietet sich der Einsatz eines Interim Managers an.

Wir können Ihnen diesen Interim Manager in der Regel innerhalb weniger Tage liefern. Durch diese erste Suche sind wir bereits gebrieft und können noch schneller mit der Suche nach der permanenter Führungskraft starten. Wie am Anfang des Blogs beschrieben, stehen wir während der gesamten Laufzeit auch mit dem Interim Manager in einem engen Kontakt. Dadurch erfahren wir in der Regel weit mehr über das Umfeld und das Team, für welches wir den festangestellten Bewerber suchen, als dies in einem noch so intensiven Briefing möglich wäre. Alle Informationen fließen in den Evaluierungsprozess mit ein und sorgen am Ende dafür, dass wir Ihre neue Führungskraft noch schneller und zielsicherer besetzen können.

Möchten Sie weitere Unterschiede erfahren? Dann sollten wir uns persönlich kennen lernen! Denn am Ende müssen Sie trotz aller schönen Worte Vertrauen zum Personalberater Ihrer Wahl fassen. Und dies geht einfach am besten über ein persönliches Gespräch.

Ihre

Brit Gebhardt